Aktivierung von Microsoft Office 2024 LTSC-Lizenzen im SharedPC-Betrieb
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Hallo zusammen.
Wir betreiben unsere Laptops als SharedPC mit einem Gast-Account, welcher nach dem Abmelden gelöscht wird. Dies wird über die Relution Richtlinie geregelt.Mir ist nun folgendes Problem aufgefallen:
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Ein MAK-Lizenzschlüssel (Multiple Activation Key) für 35 Microsoft Office 2024 LTSC-Lizenzen wies bereits 105 Aktivierungen auf, obwohl die Software lediglich auf 18 Laptops im Einsatz ist.
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Die Software wird per Windows Office Richtlinie per Konfigurations-XML auf den Laptops installiert.
Da weder ein Hardware Austausch stattgefunden hat noch eine komplette Neuinstallation vorgenommen wurde war die Verwirrung groß.
Zuerst dachte ich, dass die Anmeldung der Gast-Accounts die Ursache ist. Da dies aufgrund der klassischen Aktivierungsvorgaben (MAK-Lizenzen sind schließlich an die Hardware-ID und nicht an den Benutzer gekoppelt) eigentlich ausgeschlossen schien, habe ich lange gesucht – und bin schließlich gemeinsam mit der KI zu folgender Erkenntnis gekommen:
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Bei jeder Anmeldung von Gast-Accounts oder beim App-Start wurde vermutlich im Hintergrund dennoch eine Validierung bzw. erneute Anfrage angestoßen.
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Da der Registrierungswert UserOperations standardmäßig offen (bzw. nicht gesetzt) war, lösten diese Benutzeraktionen bei jedem Account-Wechsel im Hintergrund neue Aktivierungsanfragen an Microsoft aus, wodurch das Kontingent massiv in die Höhe kletterte.
Ziel war es folglich, diesen bisher nicht vorhandenen Registry-Eintrag festzulegen, um die Aktivierung strikt auf den Systemkontext zu beschränken.
Dazu habe ich folgende Maßnahme ergriffen:
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Verhinderung von User-Aktivierungen:
Mit Hilfe eines PowerShell Skripts wird der RegistrierungswertUserOperationsunterHKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\OfficeSoftwareProtectionPlatformangelegt und auf0gesetzt. DDadurch können normale Benutzer und Gäste keine Aktivierungen mehr anstoßen. -
Direkte Initialisierung:
Das Skript führt im Anschluss direkt die Aktivierung (ospp.vbs /act) im Systemkontext aus, sodass man sich nicht extra einmalig manuell mit einem Admin-Account an jedem Gerät anmelden muss. -
Zentrale Verteilung: Das PowerShell-Skript wird zentral über eine einmalige Geräte Aktion auf den Laptops ausgerollt.
Aktuell ist dies natürlich noch reine Theorie. Und vielleicht ist das hier gerade auch totaler Blödsinn. Aber vielleicht auch nicht. Da man bei klassischen Office LTSC-Lizenzen (ohne M365-Abo) im Microsoft 365 Admin Center zwar die Lizenzanzahl, aber keinen Live-Zähler der tatsächlichen Aktivierungen einsehen kann (dafür ist meist der direkte Weg über den Microsoft-Volumenlizenzsupport oder den Reseller nötig), bleibt es spannend – aber die technische Mechanik dahinter ist logisch.
Hat jemand von euch dieses Phänomen im Shared-PC-Betrieb bereits beobachten können und das Problem so oder vielleicht auch ganz anders gelöst?
Viele Grüße
Caro Linde -